(weitergeleitet von Münchner Rücken-Intensivprogramm (MRIP))
Rückenschmerzen
Symptome & Erkrankungen

können akut auftreten oder chronisch verlaufen, sie können dumpf, stechend, bohrend sein, nur bei Bewegung oder auch in Ruhe bestehen, örtlich begrenzt bleiben oder in benachbarte Körperregionen ausstrahlen. In der Regel lassen sich Rückenschmerzen ziemlich genau lokalisieren, z.B. als „Kreuzschmerzen“ im Lendenwirbelsäulenbereich oder als Nackenschmerzen, die von der Halswirbelsäule (HWS-Syndrom) ausgehen. Meist sind Einengungen oder Reizungen von Teilen des Rückenmarks oder von Nerven, die in der Wirbelsäule das Rückenmark verlassen, die Ursache, etwa weil Anteile der Wirbelsäule degenerativ verändert sind (z.B. Bandscheibenschäden, Verengung des Wirbelsäulenkanals, Wirbelgleiten). Ist der Nerv stark in Mitleidenschaft gezogen, können zusätzlich neurologische Ausfallsymptome wie Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen bestehen. Als Hexenschuss wird ein plötzlich einschießender Schmerz in der Lendenwirbelgegend bezeichnet, der oft als Folge einer „falschen“ Bewegung oder dem heben einer schweren Last auftritt. Meist ist eine akute Blockierung, z.B. eines Zwischenwirbelgelenks der Lendenwirbelsäule die Ursache. Nach wie vor schwierig gestalten sich Ursachenforschung und Behandlung von chronischen Rückenschmerzen. Schmerztherapeutisch spezialisierte Ärzte sind gemeinsam mit Physiotherapeuten und Schmerzpsychologen an der Diagnostik beteiligt und erarbeiten ein individuelles Behandlungskonzept. Viele Patienten profitieren vom Münchner naturheilkundlichen Schmerzintensivprogramm- Rücken (MNS-R), einem dreistufigen Therapieprogramm, das bereits seit über 15 Jahren erfolgreich durchgeführt wird und den Betroffenen u.a. Strategien vermittelt, wie sie selbst das Schmerzgeschehen positiv beeinflussen können und wieder zu mehr Lebensqualität gelangen. Bei ausstrahlenden Schmerzen, die kaum auf eine Therapie ansprechen, und/oder neurologischen Störungen, die durch ein Nervenwurzelkompression im Bereich der Lendenwirbelsäule verursacht werden, sollte eine operative Dekompression erwogen werden, um den betroffenen Nerv räumlich zu entlasten und so die Beschwerden zum Abklingen zu bringen.

GROSSHADERN

Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Physikalische Medizin und Rehabilitation

Fachbereich Orthopädie (Spezialsprechstunde Wirbelsäule, Di. und Do. von 8-12 Uhr)

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INNENSTADT

Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Physikalische Medizin und Rehabilitation

Fachbereich Physikalische Medizin und Rehabilitation

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Kinder

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