Weichteilverletzungen
Symptome & Erkrankungen

sind umschriebene Gewebedurchtrennungen bzw. Gewebezerstörungen durch Gewalteinwirkung von außen. Betroffen sein können Haut und Schleimhäute, aber auch das Unterhautfettgewebe, Muskeln, Sehnen, im Extremfall auch innere Organe. Schwere offene ebenso wie geschlossene Weichteilverletzungen müssen einer differenzierten Therapie zugeführt werden. Während bei Schnittverletzungen auch eine begleitende Verletzung von in der Tiefe liegenden Band-, Gefäß- und Nervenstrukturen sicher ausgeschlossen werden muss, werden Stich- und Schussverletzungen im Bereich von Brust und Bauch häufig von außen unterschätzt. Neben der allgemeinen Wundversorgung sollte gegebenenfalls eine Tetanusschutzauffrischung durchgeführt werden. Daher ist es wichtig, über den Impfstatus durch Mitbringen eines Impfpasses informiert zu sein. Bei Bissverletzungen wird eine Wundreinigung durchgeführt und meist eine antibiotische Prophylaxe gegeben. Nur in sehr seltenen Fällen ist eine Impfung gegen Tollwut notwendig. Komplizierte Heilungsverläufe werden in unserer Wundsprechstunde weiter betreut. Schwere Quetschverletzungen, z.B. im Bereich der Füße, können zu einem unkontrollierten Anstieg des Gewebedrucks führen. Bleibt diese Komplikation unbehandelt, kann ein Absterben der Muskulatur und Nerven die Folge sein, wodurch es zu einem Funktionsverlust der Extremität kommen kann (Kompartment-Syndrom).

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